Pensionskasse Basel-Stadt

Clarastrasse 13, 4005 Basel

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Wer bei der Pensionskasse Basel-Stadt eine Hypothek anfragt, leiht sich nicht bei einer Bank, sondern direkt bei der Vermögensverwaltung einer der grösseren Schweizer Pensionskassen. Die PKBS verwaltete per 31.12.2025 ein Gesamtvermögen von 16'800.9 Mio. Franken für 27'287 Aktivversicherte und 17'268 Rentenbeziehende von 55 angeschlossenen Arbeitgebern, bei einem Deckungsgrad der Gesamtkasse von 115.3 Prozent. Von den 55 angeschlossenen Arbeitgebern sind 7 in Teilkapitalisierung und 48 in Vollkapitalisierung versichert, deren Deckungsgrade mit 114.3 Prozent und 121.7 Prozent leicht auseinanderliegen.

An der Spitze steht ein Verwaltungsrat unter der Präsidentin Dorothee Frei Hasler, die operative Geschäftsleitung führt Susanne Jeger. Die Jahresrechnung prüft die PricewaterhouseCoopers AG Basel, die berufliche Vorsorge begutachtet die Prevanto AG Basel, und die Aufsicht liegt bei der BVG- und Stiftungsaufsicht beider Basel. Im Anlagejahr 2025 erzielte die PKBS eine Performance von 7.77 Prozent, nach 7.26 Prozent im Jahr davor. Einen Teil des Gesamtvermögens legt die Kasse direkt in Hypotheken auf Schweizer Wohneigentum an, und das zuständige Team sitzt organisatorisch nicht im klassischen Kundendienst, sondern in der Abteilung Vermögensanlagen, neben Kapitalmarkt- und Immobilienanlagen. Romina Monti leitet die Hypotheken, Karin Böhler ist ihre Stellvertreterin. Ein Anlageausschuss unter dem Präsidium von Christoph Oeschger und der Vizepräsidentin Ivana Reiss begleitet die Vermögensanlagen, zu denen die Hypotheken zählen, und die PPCmetrics AG Zürich prüft die Anlagen als externes Investment Controlling. Für die PKBS ist eine Hypothek an Privatpersonen damit eine Anlageklasse des eigenen Portfolios, kein Bankprodukt, das über den Kapitalmarkt refinanziert werden muss.

Auf ihrer Hypothekenseite schreibt die PKBS, sie biete ihre Hypotheken seit vielen Jahren für Liegenschaften in der Schweiz an, nicht bloss im Grossraum Basel. Das deckt sich mit dem, was die Kasse sonst tut: Sie baut derzeit selbst Wohnraum ausserhalb des eigenen Kantons, in Birsfelden im Kanton Basel-Landschaft und in Egg im Kanton Zürich, wie eine News-Meldung der PKBS vom 21.08.2026 festhält. Rund 20 Mietparteien der heutigen Liegenschaften sind laut derselben Meldung von diesen beiden Projekten direkt betroffen. Das sind eigene Entwicklungsprojekte der Kasse als Immobilienanlegerin, kein Hypothekargeschäft, aber sie zeigen, dass sich die PKBS als Grundeigentümerin längst nicht auf Basel-Stadt beschränkt.

4 Wege zur Hypothek, plus ein fünfter für Genossenschaften

Die Website teilt das Hypothekengeschäft in 5 eigene Seiten auf, 4 davon für den klassischen Weg einer Privatperson. Wer ein Eigenheim kaufen will, findet unter "Eigenheim kaufen" einen Hypothekarrechner, der Kaufpreis, eigene Mittel, Cash oder Bargeld, Säule 3a, Pensionskassenguthaben, weitere Mittel und Bruttoeinkommen gegeneinander stellt und daraus eine erste Einschätzung der möglichen Hypothek ausgibt, ohne eine verbindliche Offerte zu ersetzen. Wer eine bestehende Hypothek bei einer anderen Bank hat, wechselt über "Hypothek zur PKBS wechseln": Die PKBS wirbt damit, den administrativen Aufwand einer Ablösung für die Kundschaft kostenlos zu übernehmen, und verspricht, Wünsche nach einer Erhöhung oder Amortisation gleich beim Wechsel zu berücksichtigen. Wer wechselt, kann sich die Konditionen laut eigener Aussage bereits vor Verfall der laufenden Hypothek sichern, statt bis zum offiziellen Ablauftermin zu warten. Wer schon PKBS-Kundschaft ist und umbauen, sanieren oder erweitern will, nutzt "Hypothek erhöhen". Diese Seite ist ungewöhnlich konkret: Sie erklärt, dass eine Hypothek immer vollständig mit einem Schuldbrief gedeckt sein muss, dass die Differenz ohne Notar ausgeschöpft werden kann, wenn der bestehende Schuldbrief einen höheren Betrag deckt als die laufende Hypothek, und dass ein Notar den Schuldbrief vor der Auszahlung anpassen muss, wenn das nicht der Fall ist. Der vierte Weg, "Hypothek verlängern", richtet sich an bestehende Kundschaft, deren Hypothek ausläuft.

Der fünfte Bereich der Rubrik, Wohnbaugenossenschaften, ist kein Weg für Privatpersonen, sondern ein eigenes Angebot. "Die PKBS trägt mit ihren attraktiven Konditionen für Hypotheken dazu bei, dass genossenschaftliches Wohnen preislich interessant bleibt", schreibt die Kasse auf der entsprechenden Seite. 2 der 5 Kundenberatenden, Michael Bock und Cüneyt Eksi, sind dort zusätzlich zu ihrer Zuständigkeit nach Nachname eigens als Ansprechpartner für Genossenschaften genannt.

Angebot und Konditionen

Das Produktangebot ist schmal und auf den Seiten für Kauf und Wechsel gleich beziffert: Festhypotheken bis 80 Prozent des Liegenschaftswertes und variable Hypotheken bis 80 Prozent des Liegenschaftswertes. Eine Zinstabelle veröffentlicht die PKBS nicht; sie schreibt stattdessen, der künftige Hypothekarzinssatz bestimme sich nach der Laufzeit der Starthypothek, und verweist auf den Hypothekarrechner für einen ersten Überblick. Wer eine konkrete Zahl will, muss rechnen lassen oder eine der Kundenberaterinnen und -berater anrufen. Eine Tragbarkeits- oder Belehnungsgrenze über die genannten 80 Prozent hinaus, eine Amortisationsfrist oder eine feste Bearbeitungsgebühr nennt die Website nirgends; wer diese Werte kennen will, muss sie direkt erfragen. Zum Download stehen ein Hypothekarantrag für den Kauf, ein separater für die Ablösung, dazu Allgemeine Geschäftsbedingungen und ein Gebührentarif als Dokumente bereit, ihren Inhalt liest die Website selbst nicht vor.

Persönliche Beratung nach Nachname

Statt eines Callcenters hat die PKBS für Hypotheken ein kleines, namentlich benanntes Team: Henry Voglgsang (+41 61 468 16 77) betreut die Anfangsbuchstaben A bis F sowie N, Kriemhild Fredenhagen (+41 61 468 16 74) G bis J sowie O bis Q, Anika Kern (+41 61 468 16 76) M und S, Cüneyt Eksi (+41 61 468 16 75) K, L und R, und Michael Bock (+41 61 468 16 73) T bis Z. Wer anruft, bekommt so immer dieselbe Kontaktperson für den eigenen Nachnamen statt der nächsten freien Person in einer Warteschlange. Romina Monti (+41 61 468 16 71) und ihre Stellvertreterin Karin Böhler (+41 61 468 16 72) leiten das gesamte Hypothekengeschäft gemeinsam, eingebettet in die Vermögensanlagen unter Max-Eric Laubscher. Wer die Zentrale erreichen will, wählt +41 61 468 16 00 oder schreibt an info@pkbs.ch. Die Geschäftsstelle sitzt an der Clarastrasse 13 in 4005 Basel.

Für wen sich das lohnt

Die PKBS passt am ehesten zu jemandem, der eine langfristige, persönliche Bankbeziehung einer Vergleichsplattform vorzieht und für eine Offerte lieber anruft, als online mehrere Angebote nebeneinanderzulegen: Eine Zinstabelle zum Selbststudium bietet die Website nicht. Wer dagegen eine Kasse sucht, die ihre Hypotheken aus einem mit 115.3 Prozent gut finanzierten eigenen Portfolio vergibt, das Beratungsteam mit Namen und Durchwahl nennt und den administrativen Aufwand einer Ablösung kostenlos übernimmt, findet hier ein reelles Angebot, ausdrücklich auch für Wohnbaugenossenschaften mit eigens genannten Ansprechpersonen. 2 Hypothekenarten, ein Team aus 7 Personen und keine veröffentlichte Zinsliste: mehr Auswahl bietet die PKBS nicht, dafür einen greifbaren Ansprechpartner für jeden Buchstaben im Alphabet.

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