Hypotheken in der Schweiz, 2026.
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Ein Wegweiser zur Hypothek in der Schweiz, von Kantonalbanken und Versicherungen über unabhängige Berater bis zu Online-Plattformen und Vergleichsportalen. Du siehst, wer was anbietet, bevor du Offerten einholst.
Hypotheken in der Schweiz, nach Anbieter geordnet
Hypothekguide ist ein Wegweiser durch den Schweizer Hypothekarmarkt, gegliedert nach Art des Anbieters. Kantonalbanken, Grossbanken und Regionalbanken stehen hier neben Versicherungen, reinen Online-Anbietern, Pensionskassen und Vergleichsportalen. Wir beschreiben in klaren Worten, wofür jeder Anbietertyp steht, wie er arbeitet und für wen er sich eignet. So bekommst du einen Überblick, bevor du Offerten einholst, statt dich durch Dutzende Einzelangebote zu kämpfen. Bei einer Hypothek von mehreren Hunderttausend Franken über zehn oder fünfzehn Jahre macht schon ein Zehntelprozent Zinsunterschied einen vierstelligen Betrag aus. Genau deshalb lohnt es sich, breit zu schauen und nicht beim erstbesten Angebot zu unterschreiben.
So vergleichst du Hypotheken
Hol dir mehrere Offerten ein, mindestens drei, und gern aus verschiedenen Lagern: eine Bank, eine Versicherung und ein Vergleichsportal liefern oft spürbar unterschiedliche Zahlen. Schau dabei nicht nur auf den Zinssatz. Ein leicht höherer Zins mit kulanten Bedingungen kann am Ende günstiger sein als ein Lockzins, der eine teure Amortisation oder eine starre Bindung mitbringt. Vergleiche Festhypothek und SARON-Hypothek nüchtern: Die Festhypothek gibt dir über die ganze Laufzeit einen bekannten Zins und damit Planungssicherheit, während die SARON-Hypothek dem Geldmarktsatz folgt, also tiefer starten, aber auch steigen kann. Beim Festzins entscheidest du zusätzlich über die Laufzeit, üblich sind zwei bis zehn Jahre, manchmal länger. Eine längere Bindung kostet meist etwas mehr, schützt dich aber länger vor steigenden Zinsen. Und ja, verhandeln ist möglich. Der Schaufensterzins ist selten das letzte Wort, vor allem wenn du eine konkurrierende Offerte vorlegen kannst.
Tragbarkeit und Eigenkapital
Zwei Faustregeln prägen die Schweizer Praxis. Erstens das Eigenkapital: In der Regel finanzieren Anbieter höchstens 80 Prozent des Objektwerts, du bringst also mindestens 20 Prozent selbst ein, und mindestens 10 Prozent davon müssen aus eigenen Mitteln stammen, nicht aus der Pensionskasse. Zweitens die Tragbarkeit: Die laufenden Kosten, also kalkulatorischer Zins, Amortisation und Unterhalt, sollten etwa ein Drittel deines Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Gerechnet wird dabei nicht mit dem aktuellen Zins, sondern mit einem höheren kalkulatorischen Satz, damit die Finanzierung auch dann hält, wenn die Zinsen anziehen. Rechne diese beiden Werte für dich durch, bevor du Objekte besichtigst. Das erspart dir Enttäuschungen und zeigt dir früh, in welchem Rahmen du dich bewegst.
Eintrag vorschlagen
Du kennst einen Anbieter, der hierher gehört, oder vermisst einen? Über die Seite Eintrag vorschlagen kannst du ihn einreichen. Jeder Vorschlag wird von Hand geprüft, bevor er erscheint.
Hinweis
Wir vergeben keine Hypotheken und sind mit keinem der gelisteten Anbieter verbunden. Wir sammeln und beschreiben sie, damit du dir leichter einen Überblick verschaffst. Die Inhalte hier sind eine Orientierung und keine Finanz-, Anlage- oder Kreditberatung. Zinssätze, Bedingungen und Verfügbarkeit ändern sich laufend, prüf die aktuellen Konditionen darum immer direkt beim jeweiligen Anbieter, bevor du dich entscheidest.