PVVS Finanzkompetenz AG
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PVVS Finanzkompetenz AG ist kein anonymes Beratungscenter mit wechselnden Ansprechpersonen, sondern ein Vater-Sohn-Betrieb an der Schaffhauserstrasse 432 in Zürich-Oerlikon. Georgios Skarlakidis und sein Sohn Nikeas gründeten die Firma 2019. Beide Berater sind einzeln bei der FINMA registriert, Nikeas unter der Nummer F01205012, Georgios unter F01046221, und beide sind gemäss FIDLEG als Vermögensberater zertifiziert, Georgios zusätzlich mit der eigenen FIDLEG-Zertifizierungsnummer GS35089. Wer bei PVVS wegen einer Hypothek anruft, bekommt also nicht irgendeinen Sachbearbeiter aus einem Callcenter, sondern einen der beiden Namensgeber selbst, oder inzwischen häufiger den Sohn: Nikeas führt das operative Geschäft seit 2023, während Georgios seither im Verwaltungsrat sitzt und als Sparringpartner eingebunden bleibt.
Woher die Erfahrung kommt
Georgios Skarlakidis bringt über 25 Jahre Berufserfahrung in der Schweizer Finanzbranche mit, bevor er PVVS überhaupt gründete. Er startete 1997 bei der Coop Versicherung, war ab 1999 als Verkaufsleiter bei der Groupe Mutuel für die Führung von über 100 Beratern in der Romandie und der Deutschschweiz zuständig, wechselte 2006 als Senior Privatkundenberater zur Credit Suisse und leitete ab 2009 beim VPZ Vermögens Planungs Zentrum zunächst als Key Account Manager, später als Leiter der Geschäftsstelle Zürich. Parallel zur Tätigkeit bei der Credit Suisse schloss er ein MBA-Studium an der Teesside University in Grossbritannien ab. 2019 gründete er gemeinsam mit Nikeas die PVVS Finanzkompetenz AG, zunächst als Aufbauphase neben Nikeas' Teilzeitpensum, bis Nikeas 2023 die operative Leitung übernahm. Im Backoffice ist mit Danai Skarlakidis, die Wirtschaftsrecht an der ZHAW studiert, ein drittes Familienmitglied eingebunden; Daniel Jerike verantwortet das Marketing.
Der Hypothekenvergleich
Im Kerngeschäft der Hypothekenberatung vergleicht PVVS Angebote von über 12 Finanzierungspartnern, darunter Kantonalbanken, die Grossbanken UBS und Raiffeisen sowie Versicherer wie AXA und Helvetia. Das Unternehmen begleitet den gesamten Finanzierungsprozess: von der Tragbarkeitsberechnung über die Einholung und Verhandlung der Hypothekarofferten bis zur Begleitung beim Notartermin. Die Bankmarge, die PVVS für seine Kundschaft aushandelt, beginnt nach eigener Aussage ab 0.80 Prozent, aus Sicht des Unternehmens deutlich unter den Standardkonditionen, die eine Hausbank normalerweise anbietet. Bei einer anstehenden Erneuerung empfiehlt PVVS, den Vergleich 6 bis 12 Monate vor Ablauf der laufenden Hypothek zu starten, um von besseren Forward-Konditionen zu profitieren, statt kurz vor Ablauf nur noch das Verlängerungsangebot der eigenen Bank zu prüfen. Bei der Wahl der Finanzierungsstruktur, Festhypothek, SARON-Hypothek oder eine Tranchierung zwischen beiden, richtet sich PVVS nach Anlagehorizont und Risikobereitschaft der Kundschaft statt nach einem einzelnen Produkt, das die Bank gerade im Angebot hat.
Wie PVVS rechnet
Die Tragbarkeitsberechnung selbst folgt der landesweiten Konvention: PVVS rechnet mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5 Prozent statt mit dem tatsächlich vereinbarten Hypothekarzins, damit die Finanzierung auch bei einem späteren Zinsanstieg tragbar bleibt. Bei der Belehnung hält sich das Unternehmen an die in der Schweiz übliche Obergrenze von 80 Prozent des Liegenschaftswerts und verlangt, dass mindestens 10 Prozent des Eigenkapitals aus Mitteln stammen, die nicht der zweiten Säule entnommen sind. Wo es steuerlich Sinn ergibt, kombiniert PVVS die indirekte Amortisation über die Säule 3a mit der direkten Amortisation und rechnet den Steuervorteil zusammen mit der hauseigenen Steuerberatung durch, statt die Hypothek isoliert von der übrigen Vorsorge- und Vermögensplanung zu betrachten. Für Kundschaft kurz vor der Pensionierung prüft PVVS zusätzlich, ob die Tragbarkeit auf Basis des künftigen Renteneinkommens noch gegeben ist, und plant die dafür nötigen Schritte rechtzeitig ein.
Honorar statt Provision
Anders als ein Bankberater oder ein provisionsbasierter Vermittler arbeitet PVVS bei Hypotheken- und Finanzplanungsfragen auf Honorarbasis. Der Stundenansatz beginnt bei CHF 190 exklusive Mehrwertsteuer, abhängig von der Komplexität der Fragestellung, und vor jeder Beratung vereinbart PVVS ein Kostendach: Selbst wenn der tatsächliche Aufwand höher ausfällt, zahlt die Kundschaft nie mehr als den vorab vereinbarten Betrag. Das Erstgespräch ist in jedem Fall unverbindlich und kostenlos, egal ob persönlich in Oerlikon oder per Video-Call. Die separate Versicherungsberatung läuft anders, dort wird PVVS als Broker von den Versicherungsgesellschaften vergütet, solange das Mandat nicht innerhalb von 3 Jahren aufgelöst wird, doch für die Hypothekenberatung selbst gilt das Honorarmodell mit Kostendach.
Büro in Zürich-Oerlikon
Das Büro liegt an der Schaffhauserstrasse 432 in 8050 Zürich, wenige Gehminuten vom Bahnhof Zürich-Oerlikon entfernt und mit Tram und Bus direkt erreichbar. Parkplätze gibt es in der Nähe, und wer nicht anreisen will, bespricht seine Situation auch per Video-Call. Geöffnet ist von Montag bis Freitag zwischen 09:00 und 17:30 Uhr. Das Quartier selbst hat sich seit der Gründung von PVVS im Jahr 2019 sichtbar verändert: rund um den Andreaspark und den Oerlikon-Markt sind zahlreiche neue Wohn- und Geschäftshäuser entstanden, was auch die Nachfrage nach einer unabhängigen Hypothekenberatung im Quartier erhöht hat.
Bewertungen
PVVS listet über 40 Google-Bewertungen mit einer Durchschnittsnote von 5.0. In einer der veröffentlichten Bewertungen beschreibt eine Kundin, wie sie über die Plattform finfinder auf PVVS gestossen sei und froh gewesen sei, sich gewissenhaft um ihre finanziellen Belange gekümmert zu wissen; ein anderer Kunde, selbst ehemaliger Finanzplaner, zeigt sich vom Angebot im Bereich Geldanlage überrascht. Auf der Seite zur Hypothekenberatung verweist PVVS ausdrücklich auf diese Google-Bewertungen als Referenz, eine unabhängige Fallstudie zu einem konkreten Hypothekarfall veröffentlicht das Unternehmen dagegen nicht.
Für wen sich PVVS eignet
Der Hypothekenvergleich passt zu Käuferinnen und Käufern der Erstfinanzierung, die neben dem Angebot der Hausbank eine unabhängige zweite Meinung wollen, ebenso zu Eigentümerinnen und Eigentümern vor einer Refinanzierung oder Verlängerung, die rechtzeitig die Konditionen mehrerer Anbieter vergleichen möchten, und zu Investorinnen und Investoren, die eine Renditeliegenschaft finanzieren und dafür eine saubere Tragbarkeitsrechnung brauchen. Wer die Hypothek zugleich mit Vorsorge- oder Steuerfragen klären will, profitiert davon, dass PVVS diese Themen im selben Haus anbietet und die Amortisationsstrategie steuerlich mitdenkt, statt sie an eine separate Stelle zu verweisen. Weniger geeignet ist das Angebot für alle, die ausschliesslich eine kostenlose Beratung ohne jede Honorarkomponente suchen: Bei der Hypothekenberatung fällt, anders als bei der Versicherungsberatung im Brokermandat, eine Honorarleistung an, selbst wenn PVVS das Kostendach vorab verbindlich festlegt.
Der Unterschied zur anonymen Vergleichsplattform
Was PVVS von einer reinen Vergleichsplattform unterscheidet, ist nicht der Zugang zum Markt, den bieten inzwischen mehrere Anbieter, sondern dass am Telefon derselbe Mensch sitzt, der auch im FINMA-Beraterregister unter eigenem Namen und eigener Nummer geführt wird. Nikeas Skarlakidis leitet das Tagesgeschäft, sein Vater Georgios bleibt als Verwaltungsrat und langjähriger Praktiker eingebunden, und wer anruft, bekommt einen der beiden an die Strippe statt einen wechselnden Callcenter-Kontakt. Für ein Geschäft, bei dem eine falsch gewählte Finanzierungsstruktur oder eine übersehene Forward-Konditionen-Frist über die Laufzeit spürbare Summen kostet, ist diese Kontinuität von der Tragbarkeitsberechnung bis zum Notartermin ein Detail, das in der Wahl der Beratung durchaus Gewicht haben darf.