VP Bank (Schweiz) AG

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VP Bank (Schweiz) AG betreibt unter vpbank.com eine eigene, deutschsprachige Hypothekenseite für den Schweizer Markt, getrennt von der liechtensteinischen Konzernseite. Am Fuss der Seite nennt die Bank ihre Schweizer Gesellschaft mit eigener Adresse, Talstrasse 59, 8001 Zürich, dazu die Clearing-Nummer 8534 und den SWIFT-Code VPBVCHZH. Im eigenen Werbetext schreibt die Bank, sie biete dank Standorten in Zürich sowie dem Hauptsitz in Liechtenstein Lösungen für grenzüberschreitende Vermögensstrukturen, was die Trennung zwischen der Schweizer Einheit und dem Stammhaus in Liechtenstein bestätigt. Die Navigation der Website führt Standort Schweiz als eigenen Menüpunkt neben Standort Liechtenstein, Standort Luxemburg, Standort Singapur und Standort BVI.

Die VP Bank-Gruppe selbst datiert ihre Unabhängigkeit auf 1956 zurück: Ein Absatz auf der Hypothekenseite nennt Stabilität und Unabhängigkeit seit 1956 und beschreibt die Bank als eigenständige Bank mit Hauptsitz in Liechtenstein und starker Kapitalbasis. Das Gründungsjahr gehört damit zum Konzern, nicht ausdrücklich zur Zürcher Niederlassung, die auf derselben Seite als eigener Standort mit eigenen Hypothekenspezialisten auftritt.

Wer über die Zürcher Seite eine Immobilienfinanzierung sucht, findet 3 benannte Hypothekarmodelle statt eines allgemeinen Baukastens. Die Festsatzhypothek hält den Zins über die gesamte gewählte Laufzeit unverändert, er wird bei Vertragsabschluss anhand der dann geltenden Marktkonditionen fixiert, sodass die monatliche Belastung von Anfang bis Ende gleich bleibt. Die Forward-Festsatzhypothek richtet sich an Kundschaft, die sich frühzeitig gegen steigende Zinsen absichern will: Der künftige Zinssatz lässt sich bis zu 3 Jahre im Voraus festschreiben, wofür die Bank einen Zuschlag verrechnet, der von der Vorlaufzeit und der eigentlichen Hypothekenlaufzeit abhängt. Am profitabelsten ist dieses Modell, wenn heute noch ein tiefes Zinsniveau gilt und ein Anstieg erwartet wird. Die Geldmarkthypothek koppelt die Finanzierung an kurzfristige Geldmarktzinsen: Über eine Laufzeit von 12 Monaten wird der Zins in einem festen Dreimonatsrhythmus neu festgelegt, und am Ende jeder solchen Periode kann einmalig auf eine Festsatzhypothek gewechselt werden. Wer von tiefen oder fallenden Geldmarktzinsen profitieren will und die entsprechende Risikofähigkeit mitbringt, findet hier das beweglichste der 3 Modelle, wer Planungssicherheit sucht, bleibt eher bei der Festsatzvariante.

Was diese Seite von einer reinen Produktübersicht unterscheidet, ist das Serviceversprechen darum herum. Die Bank verspricht feste Ansprechpersonen, die alle Schritte der Finanzierung begleiten, vom Erstgespräch bis zur Auszahlung der Hypothek, ein einziger Kontakt statt wechselnder Sachbearbeiter. Ein Hypothekenrechner auf derselben Seite ermittelt nach eigener Beschreibung in wenigen Schritten die Tragbarkeit der künftigen Immobilie sowie die monatliche Belastung, bevor überhaupt ein Beratungstermin vereinbart wird. Für den direkten Kontakt nennt die Bank ein Kontaktformular, die Adresse info.ch@vpbank.com und die Telefonnummer +41 44 226 24 24, alle auf derselben Seite statt hinter einem allgemeinen Kundendienst versteckt. Termine lassen sich direkt über einen Button auf derselben Seite anfragen, ohne dass zuerst eine allgemeine Kontaktseite gesucht werden muss. Im Terminformular selbst lässt sich sogar auswählen, ob die Anfrage von einem persönlichen Kundenberater oder von einer Teambetreuung übernommen wird, und vor dem Absenden muss die anfragende Person bestätigen, den Disclaimer gelesen und verstanden zu haben, ein kleiner, aber konkreter Hinweis darauf, dass die Bank die Anfrage als individuelle Beratung behandelt und nicht als anonymes Massenformular.

Zinsmodelle im Vergleich: Festsatz gegen SARON

Die FAQ der Seite beantwortet die Frage, die viele Interessenten zuerst stellen: Festsatz oder SARON? Bei der Festsatzhypothek bleibt der Zinssatz während der gewählten Laufzeit unverändert, als Beispiel nennt die Bank 5 oder 10 Jahre, was volle Planungssicherheit gibt. Die SARON-Hypothek folgt dagegen dem täglich schwankenden SARON-Referenzzinssatz zuzüglich der Marge der Bank, wer damit finanziert, profitiert von tieferen Zinsen in ruhigen Phasen, trägt aber auch das Risiko steigender Raten. Die Bank selbst nennt die SARON-Variante attraktiv für Kundschaft, die von stabilen oder sinkenden Zinsen ausgeht, kurzfristige Schwankungen finanziell verkraften kann und bei Bedarf in eine Festsatzhypothek wechseln möchte.

Ein Punkt, den die Bank in der FAQ offen benennt statt zu verschweigen: Eine Festsatzhypothek lässt sich bei VP Bank (Schweiz) AG nicht vorzeitig auflösen, weder durch Kündigung noch durch Teilrückzahlung. Wer die Laufzeit fest bindet, bleibt daran gebunden, ein Nachteil gegenüber flexibleren Modellen, den Interessenten vor Vertragsabschluss einkalkulieren sollten. Die Seite nennt keinen Ausweg, keine Ablösesumme und keine Ausnahme für diesen Fall, wer vorzeitigen Verkauf oder eine Umschuldung für möglich hält, sollte das im Beratungsgespräch klären, bevor er sich für die feste Variante entscheidet.

Eigenkapital und Tragbarkeit

2 Zahlen aus der FAQ zeigen, wie die Bank rechnet, statt nur zu werben. Beim Eigenkapital verlangt sie mindestens 20 % des Belehnungswertes aus eigenen Mitteln, wovon mindestens 10 % nicht aus Vorsorgegeldern der 2. oder 3. Säule stammen dürfen, die Hälfte der geforderten Eigenmittel muss also aus echtem Ersparten oder anderem Vermögen kommen, nicht aus der Pensionskasse. Bei der Tragbarkeit rechnet VP Bank mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 4,5 %. Zusammen mit Amortisation und Nebenkosten dürfen die jährlichen Wohnkosten höchstens 40 % des Nettoeinkommens ausmachen, sonst gilt die Finanzierung laut Bank nicht als tragbar. Einen aktuellen, bezifferten Hypothekarzins nennt die Seite dagegen nicht, wer wissen will, zu welchem Satz die Bank heute abschliesst, braucht ein Beratungsgespräch oder den Hypothekenrechner.

Für wen sich das Angebot eignet

VP Bank (Schweiz) AG tritt hier nicht als reiner Online-Rechner auf, sondern als Private-Banking-Haus mit Hypothekenspezialisten in Zürich, die persönlich beraten und das Finanzierungsvorhaben nach eigener Aussage exakt auf die Bedürfnisse im Schweizer Markt zuschneiden. Das passt zu Kundschaft, die einen festen Ansprechpartner über den ganzen Prozess sucht statt eines anonymen Formulars, und die auch an grenzüberschreitenden Vermögensstrukturen interessiert ist, denn genau das nennt die Bank als Stärke der Verbindung zwischen dem Standort Zürich und dem Hauptsitz in Liechtenstein. Die von der Bank verlangten 20 % Eigenmittel setzen zudem ein gewisses Vermögen voraus, die Seite nennt keine tieferen Sätze oder Ausnahmen für Käuferinnen und Käufer mit weniger Eigenkapital. Wer dagegen nur schnell die günstigste Zahl vergleichen will, findet auf dieser Seite keine tagesaktuelle Zinstabelle und muss den Umweg über Rechner oder Termin gehen, statt in Sekunden mehrere Anbieter nebeneinander zu sehen.

Wer sich für eine Bank entscheidet, die Beratung und Finanzierung selbst durchführt statt nur zu vermitteln, findet in der Zürcher Niederlassung der VP Bank eine Adresse mit offen genannten Regeln, 20 % Eigenmittel, eine Tragbarkeitsrechnung mit 4,5 % kalkulatorischem Zins, und ein Team, das von der ersten Anfrage bis zur Übergabe der Schlüssel dieselbe Ansprechperson stellt. Wer stattdessen in erster Linie den tiefsten tagesaktuellen Zins ohne Beratungstermin sucht, findet auf dieser Seite keine Zinstabelle zum Vergleichen.

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